145 Mehr als Figuren kennen – werde zum Manager deines Squares


Vier Paare, vier Aufgaben: Synchronisation, Recovery, Raumgefühl und Tanzfreude. Wer eine dieser Rollen bewusst einnimmt, spürt: Ein einzelner Tänzer kann den ganzen Square verändern. Das langfristige Ziel: Jeder trägt alle vier in sich. Karten zum Ausdrucken in den Shownotes!



Mitwirkende

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Martin Kull
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Peter Höfelmeyer

Shownotes


Square Dance ist mehr als Figuren kennen. Wer im Square wirklich etwas bewegen will, braucht keine Perfektion – sondern Bewusstsein für die eigene Rolle.

  • Vier Paare, vier Managerrollen: Synchronisation, Recovery, Space und Feel-Good – jede Rolle trägt auf ihre Weise zum Gelingen des Squares bei.
  • Ein einzelner Tänzer kann durch bewusstes Tanzen den ganzen Square verändern.
  • Synchron tanzen ist kein Selbstzweck: Es stärkt aktiv den Gruppenzusammenhalt.
  • Der Recovery-Manager braucht Fingerspitzengefühl – wer zu dominant eingreift, blockiert die natürliche Selbstregulation des Squares.
  • Raum ist Verantwortung: Space-Manager halten die Balance zwischen Platz geben und zur Mitte finden.
  • Lächeln ist keine Nettigkeit – Feel-Good-Manager sind systemrelevant für die Stimmung im Square.
  • Das langfristige Ziel: Jeder Tänzer verinnerlicht alle vier Rollen – bis daraus implizite Koordination wird, ganz ohne Worte.

Die Karten für alle vier Rollen stehen zum Ausdrucken bereit. Einfach an die Paare verteilen und ausprobieren.

Quellen:

Aus der Wissenschaft: Synchrones Verhalten wie Tanzen fördert nachweislich das Gemeinschaftsgefühl und die Kooperationsbereitschaft – das haben Psychologen der Universität Stanford gezeigt. Das bedeutet: Wer sauber synchron tanzt, trägt nicht nur zur Optik bei – er stärkt aktiv den Gruppenzusammenhalt. wissenschaft.de

Kommentare

2 Kommentare zu „145 Mehr als Figuren kennen – werde zum Manager deines Squares“

  1. Markus Gensberger

    Hallo ihr beiden,
    ich habe es gestern an meinem Clubabend ausprobiert. Interessant war nicht die Veränderung bei den Tänzern denen ich die Aufgabe zugeteilt hatte zu beobachten, sondern die Tänzer im Square ( ich hatte es über alle Squares verteilt) die keine Karte hatten. Ich habe das als Experiment gemacht, und den „Managern“ gesagt, sie sollen erst mal nicht sagen, dass sie eine Aufgabe haben, sondern es einfach umsetzen. Der Outcome war erstaunlich. Die Squares liefen ruhiger, bzw. hatten mir die Tänzer die keine Karte am Anfang hatten erzählt dass es sich für sie etwas anders angefühlt hatte, aber nicht im negativen Sinne.
    Nach dem ich es aufgeklärt hatte gab es im Laufe des Abends und der Afterparty viele Gespräche unter den Clubmitgliedern… und ich denke mal da wolltet ihr auch irgendwie mit hinaus drauf, dass die Leute sich das wieder bewusst machen und darüber sprechen 🙂

    1. Hallo Markus,
      vielen Dank fürs Ausprobieren und für dein Feedback! Genau das war die Idee: Neugier wecken und Themen wieder ins Bewusstsein rücken. Schön zu hören, dass du damit ähnlich gute Erfahrungen gemacht hast.

      Peter

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