010 Am Scheideweg


Gerhard Nanninga ist aus unserer Sicht ein “hidden champion” und wir freuen uns sehr, dass er sich für unseren Podcast bereit erklärt hat, über ein Thema mit uns zu sprechen, von dem wir überzeugt sind, dass es uns alle wesentlich bessere Caller werden lässt – schon allein aus dem Grund, dass wir genauer das beschreiben können, was wir vielleicht schon lange unbewusst richtig machen. War der Satz zu lang? Willkommen in System 2! Was sich hinter dem Begriff “System 2” versteckt, darüber sprechen wir mit Gerhard. Er hat sich ausführlich mit Literatur zu diesem Thema beschäftigt. Gemeinsam sprechen wir über den Transfer in die Square Dance Welt und die möglichen Konsequenzen daraus für unser Callen.



Mitwirkende

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Martin Kull
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Peter Höfelmeyer

Shownotes


  • Gerhard Nanninga http://nanninga.myds.me
  • System 1 = Automatismus, schnell, in der Lage viele Informationen auf einmal zu verarbeiten
  • System 2 = Lernmodus, rational und langsam 
  • Übertragen der Systeme auf Situationen im Square Dance.
  • Neue Square Dancer beim Open House: Nicht nur die Figuren an sich fordern am Anfang das System 2. Alles ist erstmal neu.
  • Wir überlegen, ob es schlau ist beim Open House im Big Circle zu starten?
  • Trainieren/Wiederholung von Mustern um System 1 zu füttern. Aber Gratwanderung, um System 2 trotzdem auf Stand By zu halten.
  • Standard Applications sollten am Ende der Class bei allen Tänzern im System 1 sein.
  • Tanzen mit Freude findet im System 1 statt
  • Nur System 1 kann auch langweilig werden
  • Tanzen vs. Gehen – wenn man das tänzerische im System 1 stärkt, dann wirds auch nicht langweilig
  • Einsatz in verschiedenen Situationen
  • Schwierigkeitsgrad kontrollieren
  • Unterrichten der richtigen Abläufe und Muster
  • Erst den Namen nennen, um dem Muster einen Anker zu geben. Wieviel Tänzer sind beteiligt. Mit der kleinsten Formation anfangen. Tänzer neutral benennen.
  • Peter bietet auch eine gefühlte Definition an, aber nur als Ergänzung
  • Bewegen wir uns als Caller im System 1 oder im System 2
  • Systeme kann man auch bei Emotionen beobachten. System 2 als Korrektiv.
  • System 1 als Belohnung, Wohlfühlbereich
  • zu lange im System 2 kann Stress verursachen
  • Jetzt haben wir ein Erklärmodell für das, was wir intuitiv schon immer so machen.
  • Wissen um die System ins Programming übernehmen

Danke Gerhard für die folgende Linksammlung rund um das Thema:

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